Unser Jugendchor erobert Ravensburg

5:30 Uhr. Zehn top ausgeschlafene, wache Sänger trafen sich am Göppinger Bahnhof, um sich auf direktestem Weg nach Ravensburg zum DJCT zu begeben.

Die Fahrzeit von gerade einmal 3 ½ Stunden wurde mit Frühstück, hektischem Umsteigen und Gesprächen überbrückt.

Nach einer hübschen Tour durchs Schwabenländle und einem langen Marsch durch Ravensburg, erreichten die zehn Sänger mit nur leichter Verspätung die Kirche Christkönig.

Dort durften wir zunächst an einem Body-Percussion-Workshop teilnehmen, nach welchem dann auch wirklich jeder wach war, denn wir durften nicht nur unseren Körper von oben bis unten abklopfen, sondern auch unsere Köpfe anstrengen, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen. Anschließend ging es in die Stimmproben. Im Eildurchlauf wurden alle Lieder geprobt und Unklarheiten geklärt. Als wir feststellten, dass auch die anderen Chöre die Lieder vorher nicht vollständig geprobt hatten, konnten wir uns erleichtert an den Stimmen versuchen. Mehr oder weniger gut auf die Gesamtprobe vorbereitet, konnten wir in die Mittagspause gehen.

Das Essen ließ einige Zeit auf sich warten und so blieb genug Zeit, um unseren Chorleiter und unsere Sänger aus den anderen Stimmen zu finden und einen gemeinsamen Tisch ausfindig zu machen.

Nachdem schließlich alle satt waren, startete eine gemeinsame Luftballon-Aktion auf dem Schulhof der Grundschule, in welcher wir uns mittags aufhielten. Unser sehr erwachsener Chorleiter entdeckte dabei mit unserer sehr erwachsenen Band und unserem sehr erwachsenen Chor das Klettergerüst für sich. Getreu dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ starteten die Göppinger Luftballons dann auch ein paar Minuten nach dem offiziellen Abflug – und landeten zielsicher im nächsten Baum.

Von unserer tollen Aktion restlos überzeugt, machte sich ein Teil unserer Gruppe auf den Weg zur Kaffeepause, während der Rest sich einem anderen Chor anschloss, um singend mit ihnen im Kreis zu rennen.

Schließlich gingen wir zurück nach Christkönig – begleitet von unserem Chor-Hit Nummer 1: „My Lighthouse“ – um dort in der Gesamtprobe die Stimmen zusammenzuführen. Die Probe wurde geleitet von unserem ehemaligen Chorleiter Thomas Gindele. Wir alten Hasen des Chores fühlten uns daher bei den Proben und vor allem aufgrund des Dirigates stark an alte Zeiten erinnert.

Dass sich das viele Proben auch gelohnt hatte, konnten wir im gemeinsamen Abschlussgottesdienst erleben. Begleitet von der Band klang das Ergebnis wohl schöner, als wir uns erträumen konnten. Auch Weihbischof Renz, der den Gottesdienst hielt, und die nette Nonne, die uns den Tag über begleitet hatte, schien unser Gesang zu überzeugen.

Mit vielen Ohrwürmern im Kopf und weiteren Liedern auf unseren Lippen machten wir uns auf den Rückweg. Als wir schließlich in Göppingen ankamen, konnten wir auf einen erlebnisreichen Tag zurückblicken und fielen müde in unsere Betten.

Wir danken Sarah für die tolle Organisation und dass sie uns den ganzen Tag begleitet hat. DANKE!

 

Lea Jürgens und Stephan Wienecke